Über Knut – Nachruf

23. Dezember 2011

Wer erinnert sich nicht an Knut, den knuddeligen, kleinen Eisbären aus Berlin? 2006 und 2007 berichteten die Medien weltweit von der ersten Eisbären-Geburt seit mehr als 30 Jahren im Berliner Zoologischen Garten. Die Tatsache, dass die Eisbärenmutter das Schneebällchen nicht annahm und Knut zunächst im Brutkasten aufgezogen wurde, weckte besonderes Interesse. Die Welt fieberte mit – wird es Knut schaffen?

Wir waren alle ein bisschen Knut … die kleinen Wuschelohren, tapsige Schritte und ein Pfleger, Thomas Dörflein, der den Eisbären mit der Flasche aufzog: Süsse Bilder die wir nie vergessen werden. Bilder, die sich ins kollektive Gedächtnis brannten. Medienstar und menschlicher Freund und Helfer. Den ganzen Beitrag lesen »

Eisbär Knut wird später ausgestellt

12. Oktober 2011

Ob Eisbär Knut ausgestopft in einem Museum gezeigt werden soll, ist bei vielen Fans strittig. Trotzdem hofften einige ihn bereits am 19.März nächsten Jahres, seinem ersten Todestag, im Naturkundemuseum begutachten zu können. Jedoch teilte die Berliner Zeitung und die Sprecherin des Naturkundemuseums, Dr. Gesine Steiner, mit, dass leider noch kein Konzept für eine Ausstellung ausgearbeitet sei, und dass der Termin schön gewesen wäre, aber nicht realisierbar ist. Zurzeit wird ein Ausstellungskonzept im Museum diskutiert, wobei der Berliner Zoo den Mitarbeitern frei Hand bei ihrer Entscheidung lässt. Fest steht, dass Eisbär Knut nicht allein ausgestellt wird, sondern als bedrohte Tierart im Mittelpunkt einer Ausstellung stehen wird, in welcher es vielleicht um Klimawandel oder Ähnliches gehen könnte. Theoretisch könnten die Überreste Knuts, welche in einer Tiefkühltruhe verweilen, auch erst in Jahrzenten ausgestellt werden, Dr. Gesine Steiner verspricht den Fans aber: „Wir präsentieren den Eisbären Knut auf jeden Fall noch im Laufe des nächsten Jahres in einer Ausstellung.“

Demo für Knut

4. April 2011

Am Samstag trafen sich rund 200 Knut-Fans vor dem Berliner Zoo, um gegen den Plan, Knut auszustopfen und im Naturkundemuseum auszustellen, zu demonstrieren. Es wurden Kerzen angezündet, man ließ weiße Ballons aufsteigen und präsentierte Transparente, auf denen für Knuts würdevollen Abschied und gegen die Präparation Position bezogen wurde. Der Berliner Zoo will den Eisbären nun aber nicht mehr ausstopfen, sondern eine Demoplastik anfertigen – was bedeutet, das lediglich sein Fell auf einen künstlich hergestellten Körper aufgezogen wird. Vielen Knut Anhängern und Tierrechtlern dürfte das aber egal sein, da das Endergebnis, nämlich Knuts Überreste zur Schau zu stellen, das gleiche ist. Jochen Kolbe (Organisator der Demo) sagte: „Knut hat dem Zoo viele Millionen Euro eingebracht. Er hat einen würdevolleren Abschied verdient.“ Jedoch ist bisher kein Richtungswechsel des Zoos, was seine Entscheidung betrifft, abzusehen. Der massive Wiederstand gegen die Entscheidung und auch den Zoo-Chef war deutlich auf Transparenten der Knut- und Tierfreunde zu lesen. So zum Beispiel: „Herr Blaszkiewitz – Sie sind ein Witz. Stopfen Sie Ihr Herz und Hirn aus“. Jedoch ging es bei den Protesten nicht nur um Knut allein, sondern auch um das Thema, wie und ob Wildtiere in Zoos gehalten werden sollten. In der Vergangenheit gab es des Öfteren verschiedene Vorwürfe und Kritiken zu dem Thema artgerechte Haltung in Zoos. So auch bei Knut, als er von den mit ihm im Gehege lebenden 3 Eisbärdamen gemobbt und sogar gebissen wurde. Einige Tierschützer und Experten befürchtete schon, er könnte auf Grund der Aggressionen der 3 unter einem Stress bedingten Trauma leiden und vermuteten dies auch teilweise bei seinem Ableben als mögliche Ursache, was sich aber auch nach seiner Obduktion nicht bestätigt hat.

Knut ist ertrunken

1. April 2011

Heute wurde in Berlin das vorläufige Ergebnis der Sektion von Knuts Leichnam zur genauen Klärung der Todesursache bekannt gegeben. Der Direktor des Leibnitz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung sagte, Knut sei in Folge einer massiven Gehirnentzündung ertrunken, die mutmaßlich durch einen Erreger ausgelöst wurde. Zu dem soll auch das Rückenmark in Folge der Entzündung geschädigt worden sein. Die Entzündung sei so akut gewesen, das Knut auch wenn er nicht ins Wasser gefallen wäre, sie nicht überlebt hätte. Um was für einen Erreger es sich handelt, konnte bisher nicht geklärt werden. Weitere Untersuchungen werden vermutlich noch Wochen und Monate in Anspruch nehmen. Es bestehe zudem auch noch die Möglichkeit, das die anderen Eisbären, mit denen Knut in Kontakt war, sich ebenfalls mit dem Erreger infiziert haben könnten. Sicher ist, das bei der Untersuchung von Knut keinerlei Gendefekte oder Anzeichen für stressbedingte Störungen gefunden wurden.

Frieden für Knut

30. März 2011

“Stoppt die Ausstopfung von Knut” – Das ist das Motto der am Samstag ab 15.00 Uhr geplanten Demonstration von Knut-Fans gegen die Pläne des Berliner Zoos, ihren Liebling nach den abgeschlossenen Untersuchungen nach der genauen Todesursache zu präparieren und im Naturkundemuseum auszustellen. Viele wollen Knut so in Erinnerung behalten, wie er zu seinen Lebzeiten war: knuddelig, verspielt und herumtollend die Sonne und das Bad im Wasser genießend -eben lebendig. Vielen gefällt die Vorstellung nicht, Ihn ausgestopft, steif und starr in immer der gleichen Pose verharrend mit totem Blick in einer Ausstellung sehen zu müssen. Er war etwas Besonderes und soll nun soll seinen Frieden haben. Der Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und Bärenkurator Heiner Klös müssen wohl sich in den nächsten Tagen den Protesten und Kritiken der Fans und Tierschützer stellen und rechtfertigen. Auch von politischer Seite gibt es Wiederspruch gegen das Vorhaben. So heißt es von der tierschutzpolitischen Sprecherin der Grünen zum Beispiel: “Die Proteste gegen die Präparation von Knut zeigen, dass er für viele Menschen ein ganz besonderes Geschöpf war” – “Mit ihm kann deshalb nicht so verfahren werden, wie das bei anderen Tieren üblich ist.” Doch trotz der Gegenwehr der riesigen Knut-Fangemeinde will sich der Zoo nicht von seiner Entscheidung abbringen lassen und nimmt die Proteste und den Unmut der Menschen darüber in Kauf. Da bekommt das Gefühl auf, das man auch nach dem unglücklichen Tod von dem Eisbären Knut immer noch an ihm verdienen will – da reicht es eben wohl nicht nur eine Bronzestatue, die ihn als Baby-Bären zeigt, an seinem Gehege aufzustellen und Knut einfach und in Würde auf dem Tierfriedhof zu beerdigen und in Frieden ruhen zu lassen. Wie sehr Knut die Herzen der Menschen berührt und gefangen genommen hat, zeigen die zahlreichen Blumen, Bilder und Gedichte die noch immer an seinem Gehege niedergelegt werden und die zahllosen Einträge im Kondolenzbuch, in dem Trauernde aus der ganzen Welt ihr Beileid bekunden. Er hat einen festen Platz in den Herzen seiner Fans. – unser Knut.

Pressekonferenz zu Knuts Tod

28. März 2011

Etwas mehr als eine Woche ist es her dass Knut im Alter von nur 4 Jahren plötzlich starb. Genauso lange dauern auch schon die Untersuchungen zur Klärung der Todesursache. Nachdem bei einer ersten Sektion eine krankhafte Veränderung im Gehirn des Eisbären festgestellt worden sind, halten viele Wissenschaftler einen epileptischen Anfall als Grund für Knuts Tod für immer wahrscheinlicher. Um einen Genauen Befund zu erhalten, sollen ab heute noch weitere mikroskopische Untersuchungen am Hirngewebe vorgenommen werden. Das endgültige Ergebnis soll dann am 31. März in einer internationalen Pressekonferenz des Zoologischen Gartens Berlin und des Leibnitz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung bekannt gegeben werden, bei der auch die Bilder der Computer-Tomographie des erkrankten Gehirn von Knut veröffentlicht werden sollen. Unterdessen könnte es durchaus sein, dass Knut-Fans in Zukunft nicht nur den ausgestopften Körper ihres Lieblings im Naturkundemuseum betrachten, sonder auch eine lebensechte Nachbildung von Knut und vielleicht sogar auch eine Wachsfigur seines Pflegers Thomas Dörflein im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in Berlin bewundern können. Zumindest schließt das die Sprecherin des Wachsfigurenkabinetts nicht aus, man sei grundsätzlich für entsprechende Wünsche der Besucher offen.

Wie soll es nach Knuts Tod weitergehen

25. März 2011

Knapp eine Woche nach dem plötzlichen Tod von Publikumsliebling Knut im Berliner Zoo ist die genaue Todesursache immer noch unklar. Fest steht, es gab in Knuts Gehirn massive Veränderungen, die als Ursache in Frage kommen. Es wird jedoch noch einige Tage in Anspruch nehmen, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind und ein genaues Ergebnis vorliegt. Was dann mit den Überresten von Knut geschehen soll, wird derzeit von der Zooverwaltung diskutiert und besprochen. Wahrscheinlich ist, dass Knut präpariert und dann im Naturkundemuseum in Berlin Mitte ausgestellt wird. Es wird entgegen Gerüchten wohl kein Grab für Knut auf dem Gelände des Zoos geben, da das nicht zu letzt auch rechtliche Schwierigkeiten mit sich brächte und auch vorher noch nie vor kam, das ein Tier im Berliner Zoo beerdigt wurde. Stattdessen gibt es Überlegungen für ein Denkmal in Form einer Bronzestatue des Tieres zur Erinnerung an den wohl berühmtesten Eisbären der Welt. Der Berliner Zoo will dafür Vorschläge sammeln. Die Trauer bei vielen Menschen über den Verlust Ihres Lieblings Knut sitzt immer noch tief. In das Online-Gedenkbuch auf der Internetseite des Berliner Zoos, das extra eingerichtet wurde, haben sich bereits Hunderte Menschen eingetragen, ihr Beileid bekundet und von Knut Abschied genommen. Ab Montag liegt am Eingang Löwentor auch ein Kondolenzbuch für Knut aus, in dem Besucher sich ab 10.00 Uhr zu seinem Gedenken einschreiben und Abschied nehmen können.

Hirnerkrankung Ursache für Knuts Tod ?

23. März 2011

Der plötzliche Tod des Weltweit bekannten und beliebten Eisbären Knut gab vielen Rätzel auf. Nun wurde Knut vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin obduziert. Nach ersten Erkenntnissen war wohl eine krankhafte Veränderung in seinem Gehirn die Ursache. Schon vor der Untersuchung von Knuts Leichnam vermuteten Experten auf Grund der plötzlichen Verhaltensveränderung des Bären vor seinem Tot ein mögliches Blutgerinnsel in seinem Gehirn oder einen epileptischen Anfall als Ursache. Er war am Samstag plötzlich ins Wasser gestürzt und ertrunken nachdem er sich zuvor auffällig mehrfach im Kreis drehte und sein Hinterlauf Anzeichen eines Krampfes zeigte. Weitere Untersuchungen durch Bakteriologen und Histologen sollen nun folgen und könnten auch noch mehrere Tage andauern. Eisbären haben eine Lebenserwartung von etwa 30 Jahren, Knut hingegen wurde nur 4 und auch in anderen Zoos lebende Eisbären haben, und werden auch wohl selten dieses Alter erreichen. Durch den Tod von Knut wurden auch heftige Diskusionen über die Haltung und Zucht von Eisbären in Zoos angefacht. Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ beispielsweise fordert ein Ende der Zoohaltung da es kaum möglich ist den Raubtieren eine artgerechte Haltung zu bieten oder sie nach der Aufzucht wieder Auszuwildern. Auch wäre der geringe Genepool der zur Verfügung steht und der damit verbundene Inzest bei den Zuchtprogrammen in Zoos verantwortlich für die steigende Zahl von Erbkrankheiten bei den Tieren, wie zum Beispiel auch Veränderungen im Gehirn. Auch Lars, der Vater von Knut, starb 2010 an den Folgen einer Gehirnhautentzündung. Knut soll nun nach Beendigung der Sektion ausgestopft und im Naturkundemuseum ausgestellt werden. Das Knut angeblich bei seinem Ziehvater Thomas Dörflein in einem gemeinsamen Grab beerdigt werden soll ist ein Gerücht, auch wenn es für manche ein schöner und Tröstender Gedanke und vielleicht auch ein passendes Ende für die Geschichte vom Publikumsliebling Knut und seinem Vater wäre.

Eisbär Knut ist Tod

21. März 2011

Viele Menschen in der Welt trauern um ihren Lieblingseisbären Knut. Am Samstag sahen hunderte von Zoobesuchern, wie Knut plötzlich und ohne Vorwarnung über den Felsen taumelt und ins Wasser stürzt. Knut versuchte noch seinen Kopf an die Wasseroberfläche zu drehen, um nach Luft zu schnappen, doch es gelang ihm nicht. Nur wenige Sekunden später stiegen Luftblasen auf und der gerademal 4 Jahre alte Eisbärbulle trieb tot im Wasser. Die Zuschauer am Rande des Geheges, die all das mit angesehen hatten, waren geschockt, einige riefen um Hilfe und Kinder, die diese furchtbaren Bilder mit ansehen mussten, fingen an zu weinen. Es gab keinerlei Anzeichen für eine Erkrankung oder andere Umstände, die das unerwartete Ableben des Eisbären im Moment erklären könnten. Einige spekulieren, dass es ein epileptischer Anfall, ein Schlaganfall oder Herzinfarkt gewesen seien könnte. Jedoch sind dies nur Mutmaßungen genau wie die: Knut sei vergiftet worden. Warum Knut wirklich so plötzlich starb ist unklar und soll heute in einer Obduktion geklärt werden. Viele hunderte Menschen besuchten am Sonntag den Berliner Zoo, um an dem nun verwaisten Gehege Blumen, Gedichte, Fotos und Karten abzulegen, zündeten Kerzen an und nahmen Abschied vom wohl berühmtesten Eisbären der Welt. Die Trauer und der Schmerz über den schweren und unerwarteten Verlust ihres kleinen großen Knuddelknut hat viele Fans in aller Welt sehr getroffen. Viele Internet-Portale von Onlinezeitungen in ganz Europa, China und sogar in den USA berichteten nicht nur über den Tod von Knut, sondern auch über die Trauer, das Entsetzen und Mitgefühl der Menschen darüber. Der Berliner Zoo denkt angeblich indes bereits darüber nach, seinen Medien-Star ausstopfen zu lassen, was wohl im Moment auf wenig Fürsprache treffen dürfte. Wir alle trauern um Knut und werden ihn vermissen und auch so schnell nicht vergessen. Machs gut kleiner Bär.

Eisbär Knut T-Shirts bedrucken

21. Januar 2011

Auch wenn Knut mittlerweile schon zu den Großen zählt, hat der Eisbär nach wie vor viele Fans. Ganz klar, Deutschlands bekanntester Eisbär weiß zu begeistern – und das nicht nur im Zoo. Auch modisch hat der pelzige Freund die Nase ganz weit vorne, denn viele wollen mit seinem Motiv Jacke und T-Shirt bedrucken. Was es dabei zu beachten gibt und welche Möglichkeiten Sie haben, erfahren Sie im Folgenden.

Online Knut T-Shirts bedrucken zu lassen, ist gar nicht schwer und macht noch dazu richtig Spaß. Alles, was Sie dazu brauchen, ist der richtige Anbieter. Shirt Designer wie shirtracer.de bietet günstig T-Shirt-Drucke an. Lesen Sie in jedem Fall vorab die Produktinformationen. So wissen Sie genau, welche Qualität Sie erwartet. Achten Sie außerdem auf das „Trusted Shop“-Logo sowie eine sichere Datenübertragung.

Lustige Eisbär-Motive selbst gestalten
Bei der Gestaltung Ihres persönlichen Knut-Shirts gibt es keine Grenzen. Das beliebte Eisbär-Motiv lässt sich in ganz verschiedenen Arten kreativ aufs T-Shirt oder Jacken bedrucken. Nicht nur süß, sondern auch frech ist der Lieblingseisbär im witzigen Comic-Stil. Schenken Sie ihm noch eine Sprechblase und setzen Sie einen lustigen Spruch ein – Kinder werden das Shirt lieben. Als mehrfarbiges Foto bringt das Knut-Motiv Zoostimmung in jedes Wohnzimmer. Besonders beliebt sind dabei Aufdrücke des Eisbär-Stars als Baby. Hintergründe wie eine Eislandschaft oder bunte Rahmen peppen das Bild auf.

Sprüche für das Eisbär Shirt
Wenn Sie mit Knut-Motiven Jacke und T-Shirt bedrucken wollen, darf der passende Spruch nicht fehlen. Denn Sprüche verleihen den Shirts erst ihren individuellen Look und sind außerdem praktische Statements. Richtig beliebt sind Liebesbekenntnisse wie „I-love-Knut“. Aber auch Sprüche wie „Knut-rocks“, „Knut-ist-gut“ oder „Knut-is-cute“ rocken. Sie können das beliebte Eisbär-Motiv aber auch nutzen, um mit einem passenden Spruch auf die Globale Erwärmung aufmerksam zu machen.

4 Jahre Knut

3. Dezember 2010

Vor 4 Jahren am 5. Dezember 2006 erblickten zwei kleine (nicht größer als ein Meerschwein), nackte und blinde Bündel, im Berliner Zoo das Licht der Welt. Es war die erste Eisbären Geburt nach über 30 Jahren im Zoo. Eines starb nur wenige Tage nach der Geburt. Aber das andere kämpfte sich ins Leben. Da es von seiner Mutter nicht akzeptiert wurde nahm sich der Tierpfleger Thomas Dörflein seiner an und wart fortan Tag und Nacht für den Winzling da, den er auf den Namen Knut taufte. Er gab Ihm die Flasche, spendete Wärme, spielte und schlief sogar bei Ihm. Die Menschen hatten ihn schnell ins Herz geschlossen. Knut war der Liebling aller. Knuddelknut. Es gab Plüsch-Knuts, Schlüsselanhänger, Gummibären, ja sogar eine Briefmarke mit Knut darauf und weiß der Himmel, was noch alles, so beliebt war er.
Hier
gibt es eine Auswahl davon. Knut wurde größer, aber die Leute waren so fasziniert und begeistert von Knut, dass auch wenn er nicht mehr ganz so niedlich aus sah wie als Babybär, sie immer noch in Scharen in den Zoo kamen nur um einen Blick auf ihn zu werfen oder ein Foto von ihm zu machen. Er war und ist der Star im Berliner Zoo. Der 22. September 2008, Knut war noch nicht ganz 2 Jahre alt, war ein sehr trauriger Tag. Sein Pfleger und Ziehvater Thomas Dörflein würde ihn nie mehr besuchen können, denn er starb plötzlich und unerwartet an einem durch eine Thrombose ausgelösten Herzinfarkt. Nun war Knut zwar ein Vollweise, doch er war nicht allein. Viele Menschen trauerten mit Knut in dieser Zeit. Doch das Leben geht schließlich weiter und so ist Knut mit der Zeit zu einem recht stattlichen Jungen Bärenbullen heran gewachsen. Vieleicht noch etwas grün hinter den Ohren und manchmal scheinbar noch etwas verspielt, aber dennoch ein prächtiger junger Bursche, der sich schon bald seine Hörner abgestoßen haben wird. So zum Beispiel ist es nich lang her, da musste Knut sich gegen die holde Weiblichkeit durchsetzen. Gleich 3 auf einmal. Zwar gab es Anfangs einige Schwierigkeiten, doch im Laufe der Zeit hat Knut sich auch in diesem Bereich des Lebens beweisen können. Wir sind gespannt, wie Knut sich weiter zum Manne entwickeln wird, ob er sich verliebt und er vieleicht eines Tages Bärenvater wird und später vieleicht sogar Bärengroßvater. Die Zukunft wird es zeigen. Knut hat ja noch jede Menge Zeit. Schließlich feiert er am 5.Dezember 2010 erst seinen 4. Geburtstag zu dem wir ihm natürlich alles Gute, Gesundheit und Glück wünschen! Und auch dieses Jahr bekommt er natürlich wieder zu seinem Wiegenfest eine prall gefüllte Eisbombe mit all seinen Lieblingsspeisen – Chroissants, Weintrauben, Gemüse und natürlich frischer Fisch. Happy Birthday Knut!!! Du bist und bleibst unser Knuddelknut der Herzen!

Knut hat die Schnauze voll

10. November 2010

Na wer sagt es denn… Der Knut zeigt die Zähne! Mit lautem Brüllen und Drohgebärden setzt sich der 4 jährige Eisbärjüngling endlich gegen Katjuscha, Tosca und Nancy zur Wehr und erobert sich seinen Platz in der Gruppe zurück. Die Eisbärweibchen haben ihm in den letzten Wochen ja übel mitgespielt, ihn gemobbt, ins Wasser gedrängt und sogar gebissen. Aber jetzt ist Schluss damit. Knut verteidigt sein Revier und fängt an den Dreien zu zeigen, wer hier der Mann im Hause ist. Bravo Knut! Das dürfte auch viele Tierschützer etwas beruhigen, die befürchtet hatten der Eisbärbulle sei durch die Handaufzucht viel zu ängstlich und den Weibchen ausgeliefert und müsse deshalb von ihnen getrennt werden.

Sorge Um Knut ?!

27. Oktober 2010

Vielen Tierschützern gefällt derzeit nicht was im Zoologischen Garten in Berlin zu beobachten ist. Knut, der Eisbär-Star, kauert bedrückt am Rande seines Geheges. Die drei Eisbär-Damen haben das Revier offensichtlich voll im Griff und Knut keine Chance. Das sieht auch die kanadische Expertin Else Poulsen so. Ein 4-jähriger Eisbärbulle gegen 3 über 20-jährige Damen. Else Poulsen sagte dazu: “ Die weiblichen Tiere gehen als geschlossene Gruppe gegen Knut vor, wie eine Gang.” Zu dem sei das Gehege viel zu klein und es fehle an abwechslungsreicher Beschäftigung. Zu wenig Lebensraum bedeutet Stress für die Tiere und Sie entwickeln heftige Aggressionen. “Monoton, unzeitgemäß und grausam!” – so Else Poulsen. Knut zeige Fellverlust und zu wenig Muskeln für sein Alter. Auch andere Experten, wie Frank Albrecht (Tierschutz-Gruppe Peta), schließen sich an. Als Handaufzucht ist Knut den 3 Weibchen ausgeliefert, da er nie gelernt mit Aggressionen umzugehen. Es ist wirklich kein schöner Anblick. Viele Fans von Knut fordern daher im Internet ein Zoo-Boykott. Es muss dringend etwas getan werden.

Knut und der Stress mit den Frauen

20. Oktober 2010

Armer Knut! Unser Eisbär hat es nicht leicht. Die Eisbärdame Katjuscha hat Knut wohl Angegriffen und ihm eine Bisswunde zugefügt. Und auch die beiden anderen Bärenweibchen Nancy und Ihre Mutter Tosca schnappen ständig nach Knut. Die Mädels machen es Ihm gerade nicht leicht. Dabei will Knut doch nur ein bisschen flirten und den Damen etwas näher kommen. Aber mit 4 Jahren ist er (obwohl völlig normal entwickelt) den Eisbärdamen wohl noch etwas zu schmächtig und jung. Die sind nämlich alle drei schon über 20 und Ihm Körperlich überlegen. Heiner Klös, Bären-Kurator im Zoologischer Garten in Berlin sagte dazu (Auszug): „… Wir suchen jetzt weltweit nach einer passenden Bärin für ihn. Wichtig ist vor allem, dass es vom Alter her stimmt. Das Ganze soll als ein Tauschgeschäft ablaufen. Wir würden ein anderes Tier dafür abgeben…“ Na dann drücken wir Knut die Daumen das bald eine Herzdame für Ihn gefunden wird, die den Eisbär-Star nicht den ganzen Tag mobbt.

Star trifft Star

20. Oktober 2010

Der berühmte Eisbär Knut bekam dieser Tage Besuch von einem anderen Star! Milla Jovovich nutzte Ihren Aufenthalt in Potsdam, wo Sie zurzeit für den neuen Musketier-Streifen vor der Kamera steht, und nahm sich am Wochenende die Zeit mit Ihrem Mann Paul W. S. Anderson und Töchterchen Ever einen ausgedehnten Ausflug durch den Berliner Zoo zu machen. Da dürfte sich unser Knut doch sehr gefreut haben. Wann bekommt man schon mal so prominenten Besuch.