Knut bekommt hohen Besuch
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel besuchte Knut 20 Minuten lang. Sigmar Gabriel hatte schon früh die Patenschaft für den Eisbären übernommen. Der Bär habe neugierig an seinem Gast gerochen, denn gegenüber dem ersten Besuch, als Knut noch recht klein war, wiegt der Eisbär fast 17 Kilogramm. Sigmar Gabriel sagte “Ich finde es bewundernswert, wie Knuts Pflegevater Thomas Dörflein es geschafft hat, den Kleinen groß zu ziehen und dafür zu sorgen, dass er gesund bleibt und den Menschen so viel Freude bereitet”. Gabriel, der seit der Weltpremiere von Knut am 23. März dessen Pate ist, besuchte den Eisbärnachwuchs am Samstag “einmal ganz privat” zum zweiten Mal.
Der Minister sagte: “Knut ist ein richtiger Glücksfall für uns alle. Den muss man einfach in sein Herz schließen.” Er freue sich besonders, dass die Begeisterung der Menschen für Knut keine Eintagsfliege sei, er wünsche dem Zoo noch viele Besucherrekorde.
Ganz wichtig war folgende Aussage: “der im Zoo lebende Eisbär leistet seiner wilden Verwandtschaft in der Arktis “einen unbezahlbaren Dienst – und uns Menschen übrigens auch”.
Knut erinnere die Menschen daran, dass seinen Artgenossen buchstäblich der Lebensraum unter den Tatzen wegschmelze. Der Klimawandel und dessen Tempo sei eine massive Bedrohung für die weltweite Artenvielfalt. Dies werde am Beispiel der Eisbären besonders deutlich. “Es gibt keinen besseren Botschafter als Knut, den Knuddeleisbären”, sagte Gabriel.
Am 2. Mai 2007 um 11:41 Uhr
Auch wieder son fall, warum kann der einfach so da hinein und jeder andere muss sich ewig anstellen. Ungerecht diese Welt.