Hirnerkrankung Ursache für Knuts Tod ?

Der plötzliche Tod des Weltweit bekannten und beliebten Eisbären Knut gab vielen Rätzel auf. Nun wurde Knut vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin obduziert. Nach ersten Erkenntnissen war wohl eine krankhafte Veränderung in seinem Gehirn die Ursache. Schon vor der Untersuchung von Knuts Leichnam vermuteten Experten auf Grund der plötzlichen Verhaltensveränderung des Bären vor seinem Tot ein mögliches Blutgerinnsel in seinem Gehirn oder einen epileptischen Anfall als Ursache. Er war am Samstag plötzlich ins Wasser gestürzt und ertrunken nachdem er sich zuvor auffällig mehrfach im Kreis drehte und sein Hinterlauf Anzeichen eines Krampfes zeigte. Weitere Untersuchungen durch Bakteriologen und Histologen sollen nun folgen und könnten auch noch mehrere Tage andauern. Eisbären haben eine Lebenserwartung von etwa 30 Jahren, Knut hingegen wurde nur 4 und auch in anderen Zoos lebende Eisbären haben, und werden auch wohl selten dieses Alter erreichen. Durch den Tod von Knut wurden auch heftige Diskusionen über die Haltung und Zucht von Eisbären in Zoos angefacht. Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ beispielsweise fordert ein Ende der Zoohaltung da es kaum möglich ist den Raubtieren eine artgerechte Haltung zu bieten oder sie nach der Aufzucht wieder Auszuwildern. Auch wäre der geringe Genepool der zur Verfügung steht und der damit verbundene Inzest bei den Zuchtprogrammen in Zoos verantwortlich für die steigende Zahl von Erbkrankheiten bei den Tieren, wie zum Beispiel auch Veränderungen im Gehirn. Auch Lars, der Vater von Knut, starb 2010 an den Folgen einer Gehirnhautentzündung. Knut soll nun nach Beendigung der Sektion ausgestopft und im Naturkundemuseum ausgestellt werden. Das Knut angeblich bei seinem Ziehvater Thomas Dörflein in einem gemeinsamen Grab beerdigt werden soll ist ein Gerücht, auch wenn es für manche ein schöner und Tröstender Gedanke und vielleicht auch ein passendes Ende für die Geschichte vom Publikumsliebling Knut und seinem Vater wäre.

3 Reaktionen zu “Hirnerkrankung Ursache für Knuts Tod ?”

  1. Fassungslos

    Eisbär Lars starb nicht im Jahr 2010. Er lebt noch heute gesund und munter im Zoo Wuppertal.

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    Ich werde diese Geschichte to digg Konto post und ich hier empfehlen und freuen uns über Ihr Wissen und Mühe, um diesen ausgezeichneten Artikel zu schreiben. Dank

  3. lenny

    Was für ein ährbärmliches Bild. Eingesperrte, inzwischen schon verhaltensgestörte Eisbären in abartiger beschäftigungstherapie. Kein Auslauf,keine jagt,viel zu hohe Umgebungsthemperatur und Plastiktonnen auf denen die Tiere rumbeissen und sich langsam aber sicher auch noch vergiften.

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