Wie soll es nach Knuts Tod weitergehen

Knapp eine Woche nach dem plötzlichen Tod von Publikumsliebling Knut im Berliner Zoo ist die genaue Todesursache immer noch unklar. Fest steht, es gab in Knuts Gehirn massive Veränderungen, die als Ursache in Frage kommen. Es wird jedoch noch einige Tage in Anspruch nehmen, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind und ein genaues Ergebnis vorliegt. Was dann mit den Überresten von Knut geschehen soll, wird derzeit von der Zooverwaltung diskutiert und besprochen. Wahrscheinlich ist, dass Knut präpariert und dann im Naturkundemuseum in Berlin Mitte ausgestellt wird. Es wird entgegen Gerüchten wohl kein Grab für Knut auf dem Gelände des Zoos geben, da das nicht zu letzt auch rechtliche Schwierigkeiten mit sich brächte und auch vorher noch nie vor kam, das ein Tier im Berliner Zoo beerdigt wurde. Stattdessen gibt es Überlegungen für ein Denkmal in Form einer Bronzestatue des Tieres zur Erinnerung an den wohl berühmtesten Eisbären der Welt. Der Berliner Zoo will dafür Vorschläge sammeln. Die Trauer bei vielen Menschen über den Verlust Ihres Lieblings Knut sitzt immer noch tief. In das Online-Gedenkbuch auf der Internetseite des Berliner Zoos, das extra eingerichtet wurde, haben sich bereits Hunderte Menschen eingetragen, ihr Beileid bekundet und von Knut Abschied genommen. Ab Montag liegt am Eingang Löwentor auch ein Kondolenzbuch für Knut aus, in dem Besucher sich ab 10.00 Uhr zu seinem Gedenken einschreiben und Abschied nehmen können.

3 Reaktionen zu “Wie soll es nach Knuts Tod weitergehen”

  1. Sabine

    Knut soll nicht ins Museum !!!!!!!

  2. Jan Maasch

    “In das Online-Gedenkbuch auf der Internetseite des Berliner Zoos, das extra eingerichtet wurde, haben sich bereits Hunderte Menschen eingetragen, ihr Beileid bekundet und von Knut Abschied genommen.”

    Es sind mehr als 50.000 Menschen die sich bisher eingetragen haben.

  3. Kathi Stein

    Ich hoffe, dass sich alle Menschen, die Zoos besuchen so tief schämen und Knut somit wenigstens ein klein wenig Respekt entgegenbringen! Wenn es keine Menschen geben würde,die wilde Tiere in beengten,entfremdeten “Lebensräumen” betrachten wollen, würden solche Situationen wie die um Knut garnicht erst entstehen… Aber soweit scheinen Zoobesucher nicht zu denken. Hauptsache zu erst alle anderen verantwortlich machen und niemals die Schuld bei sich suchen!Schämt euch!
    GO VEGAN!!!

Einen Kommentar schreiben