Pressekonferenz zu Knuts Tod

Etwas mehr als eine Woche ist es her dass Knut im Alter von nur 4 Jahren plötzlich starb. Genauso lange dauern auch schon die Untersuchungen zur Klärung der Todesursache. Nachdem bei einer ersten Sektion eine krankhafte Veränderung im Gehirn des Eisbären festgestellt worden sind, halten viele Wissenschaftler einen epileptischen Anfall als Grund für Knuts Tod für immer wahrscheinlicher. Um einen Genauen Befund zu erhalten, sollen ab heute noch weitere mikroskopische Untersuchungen am Hirngewebe vorgenommen werden. Das endgültige Ergebnis soll dann am 31. März in einer internationalen Pressekonferenz des Zoologischen Gartens Berlin und des Leibnitz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung bekannt gegeben werden, bei der auch die Bilder der Computer-Tomographie des erkrankten Gehirn von Knut veröffentlicht werden sollen. Unterdessen könnte es durchaus sein, dass Knut-Fans in Zukunft nicht nur den ausgestopften Körper ihres Lieblings im Naturkundemuseum betrachten, sonder auch eine lebensechte Nachbildung von Knut und vielleicht sogar auch eine Wachsfigur seines Pflegers Thomas Dörflein im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in Berlin bewundern können. Zumindest schließt das die Sprecherin des Wachsfigurenkabinetts nicht aus, man sei grundsätzlich für entsprechende Wünsche der Besucher offen.

Eine Reaktion zu “Pressekonferenz zu Knuts Tod”

  1. R. Lange

    Sektions-Ergebnis: Knut starb an einem Hirn-Defekt

    Berlin (dpa) – Eisbär Knut ist nicht an Stressfolgen, sondern bei einem Anfall gestorben, der durch eine Erweiterung der Hirnwasserkammern ausgelöst wurde. Dies hat nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa die Sektion im Berliner Leibniz-Institut ergeben.

    Knut starb bei einer Art Anfall schnell, war aber beim Sturz ins Wasser nicht sofort tot. Er hatte Wasser in der Lunge. Der Eisbär ist jedoch nicht ertrunken. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz erhält am Donnerstag im Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) alle Daten. Über eine vom IZW für Donnerstag geplante Pressekonferenz werde erst danach entschieden, sagte Blaszkiewitz der dpa.

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